Behalte deine positiven Gedanken

Behalte deine positiven Gedanken 

Wir alle haben schon davon gehört das du nur positiv denken musst und dann kannst du alles erreichen was du willst. Wenn dieses Thema angesprochen wird, rollen die meisten Menschen mit den Augen. Aber warum rollen die meisten Menschen bei dem Thema die Augen? Kamm die Message falsch an? Funktioniert es in Wirklichkeit nicht? Ist es eine naive Einstellung?  

FastBill

Es gibt viele Gründe warum andere Menschen bei diesem Thema „Positives Denken“ die Augenrollen. Das liegt aber meistens daran, dass diese Menschen die Thematik falsch verstanden haben bzw. Oft auch derjenige der es kennengelernt hat und es jetzt in die Welt rausschreit und der Meinung ist, dass alle anderen eine falsche Einstellung haben.  

Doch was ist eigentlich damit gemeint positiv zu denk? Sollen wir jetzt jedes Ereignis ganz gleich ob gut oder schlecht nur noch positiv gegenüberstehen? 

Natürlich nicht!!!  

Der Sinn hinter der Thematik ist es deine Situation zu erkennen, gerade bei schwierigen Situation verlieren wir durch unseren Frust, Ärger oder Trauer den Überblick. Hierzu eine Geschichte aus meinem Leben:  

Als ich 23 Jahre alt war, lernte ich die Finanzdienstleistung kennen. Es war ein strukturvertrieb wo man sehr viel Geld durch den Verkauf von Finanzprodukten verdienen konnte. Das war für mich fast unglaublich was man da verdienen konnte. Gerade weil es für mich so unglaublich klang, sagte ich „Ok das probieren wir, nur um zu sehen ob es wirklich stimmt“. Gesagt getan.  

Ich begann zunächst neben meinen damaligen Hauptjob im Einzelhandel. Die ersten Kunden Liesen nicht lange auf sich warten. Nun hatte das Verkaufen von Versicherungen begonnen. Nachdem dem Abschluss von ein paar Versicherungen, habe ich gesehen das es wirklich funktioniert. Ich hatte einfach so neben der Arbeit 1200€ verdient. Das war ein unglaubliches Gefühl. Die Logische Schlussfolgerung war natürlich „Wenn ich so viel Geld durch den Verkauf von Versicherungen verdien konnte, dann sollte ich doch all meine Zeit dafür aufwenden“. Allerdings war meine Ausgangssituation nicht gerade optimal. Ich lebte zu dem Zeitpunkt erst seit 2 Jahren in München und kannte auch noch nicht so viele Leute, was natürlich mit dem damals mangelnden Selbstbewusstsein keine gute Kombination war. Dennoch kündigte ich meinen Job und wagte es nur noch auf Provisionsbasis Versicherungen zu verkaufen.  

Ein Riesen Fehler!!! 

Ich war anfangs guter Dinge, allerdings erwies sich die Neukundenakquise schwieriger als gedacht, die ersten Ablehnungen kamen und damit begann ich den Mut zu verlieren. Ich machte mir immer mehr Sorgen über meine finanzielle Situation. Der Druck etwas zu verkaufen wurde immer schlimmer und die Angst alles was ich mir je aufgebaut hatte zu verlieren, wurde auch immer schlimmer. 

Trotz aller Bemühungen konnte ich nicht genug Umsatz generieren, ich war am Ende. Mir blieb nix anderes mehr übrig als mir einen normalen Job zu suchen.  

Was war passiert?  

Dadurch das ich nur noch negative Gedanke hatte, war mein Scheitern vorprogrammiert. Doch warum ist das so? Warum haben negative Gedanken mich zum Scheitern gebracht?  

Es lag daran das ich immer mehr beschäftigt war an meine Ängste zu denken, als an Lösungswege was ich in der Situation hätte tun können. Man verschränkt sich dadurch auch gegenüber neuer Chancen, Chancen die alles ändern könnten.  

Genau das ist das gefährliche an solchen Gedanken. Sie Schaden einem nur, als zu helfen.  

Wie haben positiv Gedanken mein Leben geändert?  

Nach dem ich wieder im Angestelltenverhältnis war, konnte ich meine finanziellen Sorgen loswerden. Ich hatte keine Angst mehr alles zu verlieren es war eine Erleichterung aber zu gleich war ich immer noch nicht glücklich mit der Situation. Erst nach dem ich das Buch „sorge dich nicht – lebe“ konnte ich rausfinden was ich tun kann um meine Situation zu verbessern. Ich Beginn wieder mehr positive Gedanken zu haben und dann passierte es… irgendwie hatte sich alles zum Guten gewandt aber ich konnte es noch nicht verstehen.  

Positives Denken kommt nicht von heute auf morgen. Man muss sich da antrainieren.  

Positives Denken richtig angewandt 

Wenn du positives Denken einsetzen willst, musst du folgende Punkte bei jedem negativen Ereignis, was dir in der Zukunft passiert oder bevorsteht beachten: 

  1. Versuche zuerst deine Situation NEUTRAL zu beurteilen. Stelle dir dazu einfach die Frage „Was ist das schlimmste was passieren könnte?“ 

2. Wenn du rausgefunden hast, was das schlimmste ist was passieren könnte, dann schließe deine Augen und stelle es dir richtig vor, versuche dich genau in diese Lage zu versetzen. Wie würde dein Leben aussehen, wenn wirklich das schlimmste eintreffen würde, wo würdest du Leben? Welche Freunde hast du? Welche Wege müsstest du gehen? Etc. Gehe alle deine Lebensbereiche durch.  

3. Nachdem du dir das Vorgestellt hast, frage dich folgendes:  

„Könnte ich damit Leben?“

In den meisten Fällen, wird die Antwort JA sein. Dieses JA ist verdammt wichtig, denn damit akzeptierst du das schlimmste und weißt das du es überleben wirst.  

4. Nach dem du jetzt den schlimmsten Fall akzeptiert hast, möchte ich dich bitte erneut deine Augen zu schließen. Doch dieses Mal, stelle dir vor, wie dein Leben aussehen würde, wenn sich alles zum Guten wendet. Wenn das befürchtete Negative Ereignis doch nicht eintrifft, wenn man es abwenden kann. Wie würde dein Leben dann aussehen? Gehe auch hier wieder alle deine Lebensbereiche durch. – Diese Übung, solltest du auch immer für deine Ziele anwenden. Dieses Positive Gefühl bei der Visualisierung wird dich wieder erneut motivieren.  

5. Nutze das positive Gefühl nach der Übung und finde einen Weg deine Ziele zu erreichen. Du wirst sehen, wenn du diese Übung öfter wiederholst, dann wirst du in Zukunft viel Positiver sein und dich wird nix mehr so schnell aus der Bahn werfen, da du ja schon in jedem Fall das schlimmste Akzeptiert hast.  

Das ist es, was mit dem Positiven Denken gemeint ist. Einfach alle Situationen Analysieren, das schlimmste ausmalen und direkt danach überlegen, wie würde das Ergebnis aussehen, wenn es sich positiv gestaltet. Dadurch fokussierst du dich auf die Umsetzung des positiven Ergebnisses.  

Ein weiterer Vorteil, den positives Denken mit sich bringt ist:   

Du hast viel mehr Energie.  

Durch die positive Visualisierung bist du viel motivierter! Immer dann, wenn wir motiviert sind, gehen uns alle Aufgaben leichter von der Hand und du bist hellwach dabei.  

Wie war es denn in der Vergangenheit bei dir? Wenn du wusstest, das du morgen auf ein Konzert gehst und vor Aufregung kaum schlafen konntest. Genau dann warst du motiviert, motiviert zu diesem Konzert zu gehen.  

Oder wenn du eine Geschäftsidee hattest und du die halbe Nacht wach warst und hast Pläne für dein eigenes Unternehmen geschmiedet. Bei all diesen Momenten sind wir motiviert und haben automatisch dadurch viel mehr Energie.  

Betrachten wir auch mal die andere Seite, wenn du negative Gedanken hast.  

Wir brauchen nur bei den meisten Menschen an den Sonntagabend denken, wenn die Leute bemerken das, dass Wochenende vorbei ist und morgen wieder zur Arbeit müssen. Man wird richtig träge (ich kenne es noch von früher) und man hat keine Lust morgen wieder zur Arbeit zu gehen.  

Sollte das auch bei dir so sein, dann empfehle ich dir, denke darüber nach was du wirklich im Leben willst, was du wirklich gerne machst und suche dir einen Job in diesem Bereich. Warum einen Job ausüben, der dir so viele negative Gedanken bringt, dass es eher eine Last ist zur Arbeit zu gehen.  

Ich hoffe wir konnten dir einen guten Einblick zum Thema „Positives Denken“ vermitteln. Welche Erfahrungen hast du in diesem Bereich gemacht? Dann lass einen Kommentar da.  

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